Schon 1 ganzes Jahr

Am 05.10.2016 haben wir die kleine Ziva abgeholt. Wir können uns noch sehr gut an diesen Tag erinnern. Wie wir bei Wibke gemütlich gesessen und Tee getrunken haben, wir das „Offizielle“ erledigt haben, jede Menge Infos zum Welpen bekommen haben, ein kleines blaues Schnuffeltuch, was nach vertrautem zuhause roch, ein sehr tolles Stück Geweih zum knabbern, Futter, ein sehr schönes Glückspilz-Halsband und einen wunderbaren kleinen schwarzen Hund. Das alles ist schon ein ganzes Jahr her! Die lange Autofahrt hat Ziva überwiegend geschlafen, aber die ersten Minuten im Auto fand sie ziemlich blöd. Hier zu sehen → Autofahrt

Bodie zu Besuch

Anfang September hat Bodie ein Wochenende bei uns verbracht und Ziva und er fanden das ganz großartig.
3.30 Uhr Ziva hat den ersten Spieleanfall und Bodie lässt sich nicht lange bitten. Es folgt eine lustige Rennerei durch´s Wohnzimmer… also aufgestanden, geschimpft und jeden wieder auf seinen Platz geschickt. Dann kehrte wieder Ruhe ein.
4.30 Uhr Ziva ist schlecht und sie muß sich mal ganz kurz übergeben, das gestern gefressene Gras wil raus. Aufgestanden, saubergemacht, wieder ins Bett gelegt.
6.23 Uhr wilde Hatz durch die Wohnung, aufgestanden und der Blick der Hunde sagt: cool, ihr seid ja auch schon wach. Beide wedeln munter vor sich hin.
6.40 Uhr Morgenrunde (einzeln) weil die Beiden sonst an der Leine ziehen wie verrückt. Bodie ist schwer fasziniert von den Kaninchen bei uns im Park, er muß glotzen und hat komplett vergessen, wieso wir überhaupt rausgegangen sind. Fällt ihm zum Glück wieder ein.
Das restliche Wochenende wird lustig und wild gespielt, aber auch viel geschlafen und die Ruhezeiten werden eingehalten. Feine Hunde!

Die Spiele können beginnen:

Sehr tolle Zähne

Und noch tollere Runzelnase

War was?

Oscar

Wir haben Ende August unseren Freund Oscar und seine Familie im Odenwald besucht. Oscar ist schon stolze 14 3/4  und war eigentlich Lottas Freund, aber auch Ziva und er haben sich sehr gut verstanden und Ziva hat ihn schön in Ruhe gelassen. In dem Alter will man nämlich seine Ruhe und nicht von einem Jungspund genervt werden. Wir haben den Tag bei herrlichem Wetter mit einem köstlichen Frühstück und einer schönen Wanderung zur Burg sehr genossen.
Wir kommen auf jeden Fall wieder 🙂 Ein paar Fotos vom Treffen gibt es hier.

Noch mehr Arbeit

Wir waren wieder zum Seminarwochende bei Norma Zvolsky. Der zweite Teil des jagdlichen Grundlagenseminars.

An den beiden Tagen wurden die Grundlagen nochmal mit gesteigertem Schwierigkeitsgrad durchgearbeitet.

In der Verlorensuche ist Ziva die selbsternannte Königin. Beim schicken schaut sie aufmerksam zu mir hoch und lässt sich über die Handgeste in verschiedene Richtungen schicken. Sie sucht selbst in schwierigstem Gelände selbstständig und ausdauernd. Auch große Distanzen ohne Blick zu mir meistert sie bravourös. Mir bleibt da nichts anderes übrig als abzuwarten und ihr zu vertrauen. Und nach gefühlten 5 Minuten (eher eine Minute Echtzeit) taucht sie Schwups aus einem Busch mit einem Stück Wild im Fang auf und trägt es freudig wedelnd zu.

Die Schleppen sind nach wie vor von ihrem Übermut und der etwas zu hohen Geschwindigkeit geprägt. Winkel arbeitet sie nach einigem Kreisen ab, findet manchmal noch den Schleppenzieher zuerst und das Wild danach. Geländeübergänge zwischen Wiese und Wald, Gräben und Mulden machen ihr nichts aus. Wenn sie noch ein bischen ruhiger und langsamer arbeiten würde, wäre sie auch hier super.

An der Schußfestigkeit bestand nie und besteht jetzt überhaupt kein Zweifel mehr. Es ist mehr so das der Schütze freudig angelaufen wird: „Eye das ist ja toll wie laut du knallen kannst …… “ und ich kann sie sofort wieder in die Suche schicken.

Am Wasser ist sie auch bei schwierigsten Fallstellen im tiefen Buschwerk und Uferbewuchs über fliessendes Gewässer sehr sicher und stört sich beim zurück schwimmen auch nicht an dem Tropfnassen und schweren Fasan in ihrem Fang. Nur der Flügel den sie sich einmal über die Augen gelegt hat gibt Abzüge in der B-Note. Schwimmt sich halt blöd, wenn man nichts sieht ….. Wasserarbeit ist genau ihr Ding.

Die Marks in der Gruppe machen wieder Probleme, hier wird zukünftig noch einiges an (Gruppen-) Arbeit zu investieren sein. Die Marks an sich (50m in hohen Brachen mit Flintenschuss) arbeitet sie aber Top und trägt auch hier das Wild zügig bis zu mir zurück.

Zusammenfassend würde ich das Seminar nochmal buchen. Die Landschaft und jagdlichen Gegebenheiten bei Norma sind sehr gut geeignet um in kompakter Form eine solche Vorbereitung zu durchlaufen.

Eins :-)

Happy Birthday Ziva ❤️
Die weltbeste Ziva wird heute 1 – unglaublich wie die Zeit vergeht. Wir wissen noch ganz genau, wie klein und weich sie war. Weich ist sie immernoch, aber inzwischen richtig richtig groß. Wir haben schon viele Dinge zusammen erlebt und oft ist sie noch ein richtiger Kindskopf, gepaart mit einer unbändigen Energie und Lebensfreude. Es ist einfach schön zu sehen, wie sie sich entwickelt und sie dabei zu begleiten.
Liebe Wibke, Danke das Du uns diesen liebenswerten Hund anvertraut hast und uns mit Rat und Tat zur Seite stehst!  Herzliche Glückwünsche senden wir auch an Ziva´s 9 Geschwister und wünschen allen einen tollen Tag!

Jede Menge Arbeit

Ziva und ich nehmen an einem jagdlichen Seminar bei Norma Zvolsky teil.

Inhaltlich geht es um Wildaufnahme, Schleppenarbeit, Wasserapporte, Marks und Verlorensuchen. Das Ganze wird vom Schwierigkeitsgrad her ansteigend aufgebaut. So war beispielsweise die erste Schleppe über 50m einfach gerade aus an einer Feldkante entlang. Am letzten Tag waren es dann 120m mit einem rechten Winkel drin.

Ziva arbeitet alles mit großem Enthusiasmus, es stecken aber auch viele ungewohnte und neue Herausforderungen für sie in dem Seminar. Marks in einer Gruppe von Hunden, die anstelle von ihr arbeiten dürfen kennt sie bisher nicht (DAS GEHT JA AUCH GAR NICHT) und stellt sich auch als ziemlich schwierig dar. Es verbessert sich aber deutlich über die Tage. Bei Temperaturen um die 30 Grad war das arbeiten für Mensch und Hund stellenweise ganz schön anstrengend, aber es gab ausreichend Pausen und die Hunde konnten sich in der Nahe erfrischen.

Insgesamt haben wir in dem ersten Seminarteil beide viel gelernt. Wildaufnahme ist gar kein Problem mehr (war aber auch nie wirklich eins). Die letzten Wasserapporte (Marks) schwimmend über ein fliessendes Gewässer (die Nahe) auf Dummies in dichten Wasserrandheckenbewuchs haben super geklappt. Die Verlorensuchen auf Wild und auf Dummies waren auch super. Auf den Schleppen tendiert sie noch zum weiträumigen Suchen, findet aber zuletzt auf die Spur zurück und trägt dann das Wild zu (okay, manchmal nur die halbe Strecke, aber irgendwas muss ich ja auch mal tragen …… 😉 ).

Wirklich Schwierigkeiten bereitet der Rückruf, wenn sie am arbeiten ist (das hat sie ja noch nie gemacht). Für mich ist es fast so, als wäre sie so vertieft, daß sie gar nicht mitbekommt das man was von ihr will…. Aber wir arbeiten dran. Jetzt gibts Leber- und Lachs aus der Tube beim Rückpfiff.

Nach den Seminartagen mit diesen unglaublich vielen Eindrücken, jeder Menge apportierten Fasanen, geschleppten Kaninchen, aus dem Wasser gefischten Dummys usw. war sie erstmal drei Tage lang ziemlich beruhigt, hat dann aber sehr schnell zu ihrer alten Form zurück gefunden – Flitzmaus eben 🙂

Also, nicht alles Gold, aber trotzdem macht das Seminar großen Spaß. Die Hunde, die Location mit den Arbeitsmöglichkeiten und die anderen Seminarteilnehmer, alles passt und wir freuen uns schon auf den zweiten Teil!

Derweil dürfen wir mal bei Tina Schnatz in einen ihrer Dummykurse schnuppern, um zu sehen, wie sich Ziva dort verhält und wie sie mit dem Arbeiten in einer Gruppe zurecht kommt. Danke Tina für die Möglichkeit und die vielen Tipps!

Dummyseminar in Altenholz

Am Sonntag stand unser erstes Dummyseminar auf dem Programm. Wibke hatte das für ihren A-Wurf organisiert und die Trainerin Claudia Schmidt für das Seminar gewinnen können. Wir konnten in einem tollen Gelände arbeiten, hatten mit 18 Grad sehr angenehme Temperaturen und Claudia hat alles toll und geduldig erklärt, für eine sehr entspannte Atmosphäre gesorgt und sich für jedes Mensch/Hund Team Zeit genommen und viele Tipps gegeben. Danke an Wibke und Claudia für ihr Engagement!
Wir sind mit Ziva´s Arbeit sehr zufrieden, hatten ganz viel Spaß und haben jede Menge gelernt. Außerdem haben wir Ziva´s Geschwister Anton und A.J. kennengelernt, zwei tolle Hunde.
Leider stand für uns noch die Heimreise mit 700 km auf dem Programm und in Wiesbaden war es abends gegen 0.00 Uhr mit 22 Grad immernoch wärmer, als tagsüber in Kiel…
Hier geht es zu den Bildern.

Schießtraining

Nachdem das Wetter am See noch super war, gab es am Tag darauf Regen satt. Wibke hatte für ihre „Welpen“ die Flinte eingepackt, um die Youngster an das Geräusch des Schusses zu gewöhnen. Wir hatten mit Ziva vorab schon einfache Markierungen mit tollen Geräuschen geübt, damit sie wußte, wenn unser Geräusch ertönt, fliegt ein Dummy für sie. Diese Vorarbeit wurde dann um den Schuß erweitert und Ziva hat sich von dem lauten Knall der Flinte nicht beeindrucken lassen. Ein feiner und so mutiger Hund! Hier geht es zu den Bildern.

Am See

Wir waren mal wieder Richtung Lüneburger Heide unterwegs und haben den Besuch für einen Ausflug an den See genutzt. Ziva ist inzwischen eine richtige Wasserratte und hat jede Menge Spaß an der Arbeit im Wasser. Sie hat erstmals eine relativ große Distanz im Wasser zurückgelegt und Alex musste nur einmal nachhelfen und nochmal einen Stein in Richtung Dummy werfen. Dann hat Ziva den Turbo eingeschaltet und hat das Dummy aufgenommen und zurück gebracht. Bei der zweiten großen Distanz wusste sie dann schon genau wie es geht und daß sie so weit rausschwimmen darf und brauchte keine Unterstützung mehr.
Danach haben wir noch ausprobiert, wie Ziva sich im Schilf verhält. Sie ist ohne zu zögern ins Schilf und hat ihr Dummy rausgeholt. Wir sind sehr zufrieden und hatten einen tollen Nachmittag am See und einen sehr glücklichen Hund. Hier geht es zu den Bildern.