Archiv für den Monat: Juli 2017

Jede Menge Arbeit

Ziva und ich nehmen an einem jagdlichen Seminar bei Norma Zvolsky teil.

Inhaltlich geht es um Wildaufnahme, Schleppenarbeit, Wasserapporte, Marks und Verlorensuchen. Das Ganze wird vom Schwierigkeitsgrad her ansteigend aufgebaut. So war beispielsweise die erste Schleppe über 50m einfach gerade aus an einer Feldkante entlang. Am letzten Tag waren es dann 120m mit einem rechten Winkel drin.

Ziva arbeitet alles mit großem Enthusiasmus, es stecken aber auch viele ungewohnte und neue Herausforderungen für sie in dem Seminar. Marks in einer Gruppe von Hunden, die anstelle von ihr arbeiten dürfen kennt sie bisher nicht (DAS GEHT JA AUCH GAR NICHT) und stellt sich auch als ziemlich schwierig dar. Es verbessert sich aber deutlich über die Tage. Bei Temperaturen um die 30 Grad war das arbeiten für Mensch und Hund stellenweise ganz schön anstrengend, aber es gab ausreichend Pausen und die Hunde konnten sich in der Nahe erfrischen.

Insgesamt haben wir in dem ersten Seminarteil beide viel gelernt. Wildaufnahme ist gar kein Problem mehr (war aber auch nie wirklich eins). Die letzten Wasserapporte (Marks) schwimmend über ein fliessendes Gewässer (die Nahe) auf Dummies in dichten Wasserrandheckenbewuchs haben super geklappt. Die Verlorensuchen auf Wild und auf Dummies waren auch super. Auf den Schleppen tendiert sie noch zum weiträumigen Suchen, findet aber zuletzt auf die Spur zurück und trägt dann das Wild zu (okay, manchmal nur die halbe Strecke, aber irgendwas muss ich ja auch mal tragen …… 😉 ).

Wirklich Schwierigkeiten bereitet der Rückruf, wenn sie am arbeiten ist (das hat sie ja noch nie gemacht). Für mich ist es fast so, als wäre sie so vertieft, daß sie gar nicht mitbekommt das man was von ihr will…. Aber wir arbeiten dran. Jetzt gibts Leber- und Lachs aus der Tube beim Rückpfiff.

Nach den Seminartagen mit diesen unglaublich vielen Eindrücken, jeder Menge apportierten Fasanen, geschleppten Kaninchen, aus dem Wasser gefischten Dummys usw. war sie erstmal drei Tage lang ziemlich beruhigt, hat dann aber sehr schnell zu ihrer alten Form zurück gefunden – Flitzmaus eben 🙂

Also, nicht alles Gold, aber trotzdem macht das Seminar großen Spaß. Die Hunde, die Location mit den Arbeitsmöglichkeiten und die anderen Seminarteilnehmer, alles passt und wir freuen uns schon auf den zweiten Teil!

Derweil dürfen wir mal bei Tina Schatz in einen ihrer Dummykurse schnuppern, um zu sehen, wie sich Ziva dort verhält und wie sie mit dem Arbeiten in einer Gruppe zurecht kommt. Danke Tina für die Möglichkeit und die vielen Tipps!

Dummyseminar in Altenholz

Am Sonntag stand unser erstes Dummyseminar auf dem Programm. Wibke hatte das für ihren A-Wurf organisiert und die Trainerin Claudia Schmidt für das Seminar gewinnen können. Wir konnten in einem tollen Gelände arbeiten, hatten mit 18 Grad sehr angenehme Temperaturen und Claudia hat alles toll und geduldig erklärt, für eine sehr entspannte Atmosphäre gesorgt und sich für jedes Mensch/Hund Team Zeit genommen und viele Tipps gegeben. Danke an Wibke und Claudia für ihr Engagement!
Wir sind mit Ziva´s Arbeit sehr zufrieden, hatten ganz viel Spaß und haben jede Menge gelernt. Außerdem haben wir Ziva´s Geschwister Anton und A.J. kennengelernt, zwei tolle Hunde.
Leider stand für uns noch die Heimreise mit 700 km auf dem Programm und in Wiesbaden war es abends gegen 0.00 Uhr mit 22 Grad immernoch wärmer, als tagsüber in Kiel…
Hier geht es zu den Bildern.

Schießtraining

Nachdem das Wetter am See noch super war, gab es am Tag darauf Regen satt. Wibke hatte für ihre „Welpen“ die Flinte eingepackt, um die Youngster an das Geräusch des Schusses zu gewöhnen. Wir hatten mit Ziva vorab schon einfache Markierungen mit tollen Geräuschen geübt, damit sie wußte, wenn unser Geräusch ertönt, fliegt ein Dummy für sie. Diese Vorarbeit wurde dann um den Schuß erweitert und Ziva hat sich von dem lauten Knall der Flinte nicht beeindrucken lassen. Ein feiner und so mutiger Hund! Hier geht es zu den Bildern.